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Herr OStD i.K. Axel Schneider

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Mittelstufenkoordinator:

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Herr Dr. Karl-Wilhelm Schmidt

 

Sekretariat: Mail

Tel.: +49 (0)241 94619-0

Fax: +49 (0)241 94619-31

 

Schülerkrankmeldungen

bis 9 Uhr:

Tel.: +49 (0)241 94619-39

 

Viktoriaschule

Gymnasium der Evangelischen Kirche im Rheinland - Staatlich anerkannte Ersatzschule

Warmweiherstr. 4-8

52066 Aachen

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12er-Projekte im Schuljahr 2008/09

Mehr zum Konzept der Projektarbeit lesen Sie im Rahmen unserer Unterrichtsgrundsätze bitte hier.

 

Folgende Projekte wurden im Schuljahr 2008/09 angeboten

Der Ausschreibungstext der sechs Projekte wird ergänzt durch einen kleinen Einblick in das, was die Gruppen ihrer gesamten Stufe präsentiert haben.


  • Nummerisch-mathematische Methoden in der Physik (Mathematik und Physik)

Viele physikalisch-technische Probleme lassen sich nicht oder nur sehr aufwändig mit exakter Mathematik lösen. Daher werden häufig Näherungsverfahren verwendet, um z.B. Planetenbewegungen vorauszusagen, Atome zu simulieren, die Eigenschaften von Wettersystemen zu bestimmen oder die digitale Datenübertragung zu optimieren. In diesem Projekt sollen die theoretische Erarbeitung eines solchen nummerischen Verfahrens und, falls möglich, die Simulation bzw. Veranschaulichung mit Hilfe geeigneter Computer-Software im Mittelpunkt stehen.

Projektwoche 12 - Bild 1

Angewandte Mathematik: Musik vom MP3-Player funktioniert mit nummerischen Verfahren.

 

  • Jesus Christ Superstar (Religion und Musik)

Im Mittelpunkt des Projektes soll das 1971 uraufgeführte Musical „Jesus Christ Superstar“ mit der Musik von Andrew Lloyd Webber stehen. Es wurde 1972 erstmalig verfilmt. Die Rock-Oper erzählt die letzten sieben Tage von Jesus Christus aus der Sicht seines Freundes und Jüngers Judas Ischariot. Wir wollen uns mit der modernen Rezeption des Evangelienstoffes in diesem Musical und seiner musikalischen Interpretation beschäftigen. Wir wollen untersuchen, welches Bild von Jesus in diesem Musical gezeichnet wird und welche Rolle Judas Ischariot in der biblischen und kirchlichen Tradition spielt.
Projektwoche 12 - Bild 2
Im Rollenspiel streiten Vater und Tochter: Bringt eine Rock-Oper die christliche Botschaft Jugendlichen näher oder verfälscht sie die Evangelien?

Projektwoche 12 - Bild 3
Ausschnitte aus der Verfilmung: Lächerliche Kommerzialisierung oder ernsthafte Aktualisierung?

Projektwoche 12 - Bild 4
Ein Lied der Oper - handgemacht und selbst gesungen - begleitet die Präsentation.


  • „All men are equal.“ – And woman? (Sozialwissenschaft und Englisch)

Sowohl in den USA als auch in Deutschland gilt die Gleichberechtigung von Mann und Frau als Menschenrecht. Mädchen sind besser in der Schule, Angela Merkel ist Bundeskanzlerin Sarah Palin vielleicht bald Vizepräsidentin. Alles in Ordnung? Wir machen uns aus die Suche nach geschlechtsspezifischen Strukturen, Lebenschancen von Männern und Frauen und Formen von Diskriminierung. Schwerpunkte unseres Vorhabens sind Deutschland und die USA, Vergangenheit und Gegenwart, Politik und Gesellschaft. Die methodischen Wege reichen von der Internetrecherche über die Auswertung von Dokumentationen, Quellen und Statistiken bis hin zu Werbeanalysen und Experteninterviews.
Projektwoche 12 - Bild 9
Eine Frauenrunde mit Expertinnen aus den USA diskutiert (zweisprachig): Haben Frauen die gleichen Rechte und Chancen wie Männer?


  • Woyzeck - C.S.I. (Biologie und Deutsch)

Im Projekt soll der Versuch unternommen werden, moderne Fragestellungen aus Biologie und Ethik in Dialog mit Georg Büchners Theaterstück “Woyzeck“ zu setzen. Am 21. Juni 1821 ersticht der 41jährige Johann Christian Woyzeck seine 46jährige Geliebte in einem Anfall von Wahnsinn. Der Prozess erstreckt sich über drei Jahre, da die Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten immer wieder bezweifelt wird; im August 1824 wird Johann Christian Woyzeck in Leipzig mit dem Schwert hingerichtet. 1836 schreibt Georg Büchner sein letztes Theaterstück, “Woyzeck”, das, ausgehend von diesem Fall, die Frage nach der Entscheidungsfähigkeit des Menschen stellt. Unter Heranziehung zeitgenössischer wissenschaftlicher und moralischer Vorstellungen wird in Büchners Stück ein Bild des Menschen entworfen, dessen Aktualität anhand moderner bioethischer und neurophysiologischer Vorstellungen zu überprüfen reizvoll wäre. Besondere inhaltliche Schwerpunkte könnten - neben Fragen der künstlerischen Umsetzung - in den Bereichen “Freiheit und freier Wille” oder “Wahn und seine neurophysiologischen Grundlagen” liegen.

Projektwoche 12 - Bild 5
Beteiligte des Stücks erörtern die biologischen und ethischen Fragen, die Büchners Stück aufwirft: Hier erklärt der Hauptmann, warum es kein Problem ist, mit Woyzeck medizinische Menschenversuche anzustellen.

Projektwoche 12 - Bild 6
Gespielte Szenen aus dem Drama verdeutlichen die Analyse.


Projektwoche 12 - Bild 7
Der Arzt freut sich über das wissenschaftliche Studien-„Subjekt“ Woyceck.


  • Apocalypse now (Religion und Kunst)

„Apokalypsis“ heißt im Griechischen schlichtweg nur „aufdecken, entblößen, offenbaren“. Was da aber enthüllt wird, bewegte immer schon die Fantasie der Menschen. Wer Apokalypsen entwirft, ist überzeugt davon, dass unsere Welt in naher Zukunft spektakulär an ihr Ende kommt. So entstanden seit über 2000 Jahren künstlerische Produkte, Geschichten, Bilder, Filme, Inszenierungen über das Ende in einer Mischung aus Angst und Lust, in einer Mischung aus Kunst und Theologie. Was macht die Faszination der Endzeitbilder aus? Welche Haltung, welche Einstellung zur Welt und zum Menschen zeigen die Apokalyptiker? Diese Fragen sollten Teilnehmer an diesem Projekt interessieren, um sich der Apokalypse persönlich und aktuell zu nähern. Am ENDE wird von den Teilnehmern ein Produkt erwartet, das eine Arbeit am Begriff, eine künstlerische Umsetzung als fotografische Inszenierung und ein Projekttagebuch enthält.

Projektwoche 12 - Bild 8
Apokalypse als moralischer und kulturellerVerfall? Der moderne Mensch im „Griff“ der Medien.

Projektwoche 12 - Bild 12

Eine selbst erstellte fotografische Inszenierung verdeutlicht künstlerisch eine aktuelle Form apokalyptischer Visionen.


  • Sport in China (Erdkunde und Sport)

China hat sich bei Olympia präsentiert. Aus der Sicht der Chinesen wollte man der Weltbevölkerung das chinesische Volk und die Kultur näher bringen. Die 4000 Jahre alte Kultur bietet viele Facetten. Die Geschichte des Sports in China ist die Geschichte von Bewegungskultur und Bewegungsphilosophie. so gehörte etwa die Kunst des Bogenschießens zu Lebzeiten des Denkers Konfuzius (551 bis 479 v.Chr.) zu den sechs freien Künsten. Chinesische Historiker wie Ma Mingda werten Bogenschiene, Ringen, Drachenbootrennen und Kampfkunst als „die vier großen Säulen des chinesischen Volkssports“. In diesem Projekt sollen sich die Schüler/innern mit der Kultur, den traditionellen Sportarten, aber auch Verwestlichung des Sports in China beschäftigen. auch der Sport wandelt sich zum Unterhaltungs- und Wirtschaftsfaktor – wie in jedem anderen modernen Land auch. Der Hochleistungssport erfüllt in China aber zusätzlich noch die Funktion einer politischen Leistungsschau.

Projektwoche 12 - Bild 11

Mit der Olympiade rückt der Sport in China ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit.

Projektwoche 12 - Bild 10
Ein anderes Menschenbild steht im Hintergrund des chinesischen Sport: Kollektivismus geht vor Individualismus.

 

Ein Höhepunkt der Präsentation: Tai Chi.

 

 

Dr. Gerd Katthage



Autor: mentjes -- 18.01.2015; 19:23:32 Uhr

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