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Herr OStD i.K. Axel Schneider

Stellvertretende Schulleiterin:

Frau StD' i.K. Birgit Morjan-Drees

 

Unterstufenkoordinatorin:

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Mittelstufenkoordinator:

Herr Jörg Schleifer

Oberstufenkoordinator:

Herr Dr. Karl-Wilhelm Schmidt

 

Sekretariat: Mail

Tel.: +49 (0)241 94619-0

Fax: +49 (0)241 94619-31

 

Schülerkrankmeldungen

bis 9 Uhr:

Tel.: +49 (0)241 94619-39

 

Viktoriaschule

Gymnasium der Evangelischen Kirche im Rheinland - Staatlich anerkannte Ersatzschule

Warmweiherstr. 4-8

52066 Aachen

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Jung trifft alt - ein Pilotprojekt im 7. Jahrgang als freiwillige AG

GinkgoblattDie Generationsbrücke Deutschland organisiert Begegnungen zwischen jungen Menschen aus Kindergärten und Schulen und älteren pflegebedürftigen Menschen aus Betreuungseinrichtungen.
Seit dem Frühjahr 2015 finden solche Begegnungen 14tägig mittwochs für jeweils 1/2 Jahr auch mit Schülerinnen und Schülern zumeist aus dem 7. Jahrgang der Viktoriaschule und Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Haus Cadenbach "Ein Zuhause im Alter" (Boxgraben) statt.

In den dazwischenliegenden Wochen gibt es AG-Treffen in der Schule, bei denen Raum für Fragen und Informationen ist und in denen die vergangenen Begegnungen reflektiert und neue gemeinsam vorbereitet werden.
Von der Schule aus begleite ich als Schulpfarrerin dieses Projekt, von der Generationsbrücke Deutschland werden wir u.a. hervorragend fachlich begleitet und bis zur Selbständigkeit hin geschult von Anne Hochgürtel und im Haus Cadenbach stehen zwei Frauen aus dem Betreuungsteam zur Verfügung, die dort über das notwendige Wissen verfügen und viel gute Vorarbeit leisten, Marion Rüger-Raue und Inga Weiß. Ein sehr gutes Team, in dem das Arbeiten Freude macht.

Bei den Begegnungen stehen Freude und Spaß am Miteinander im Mittelpunkt. Die einzelnen Begegnungen laufen nach einem festen Schema ab, in dem sich besseres Kennenlernen sowie Lieder und Aktivitäten in Form von Basteln, Spielen und Erzählen abwechseln.
Die Geselligkeit in der Gruppe ist während der 75 Minuten ebenso im Blick wie auch der individuelle Kontakt jeder Schülerin mit ihrem festen Bewohnerpartner.

Die Generationsbrücke will durch diese Begegnungen die Kluft zwischen alten und jungen Menschen überwinden helfen und schafft wirklich verbindende Brücken der Generationen zueinander. Dies gelingt in den allermeisten Fällen auf sehr eindrückliche und freudvolle Art und Weise.
Jedes Mal, wenn die Jugendlichen zu Besuch kommen, erstrahlen die Gesichter der älteren auf besondere Weise und auch die Jugendlichen werden bereichert durch die Lebenserfahrung und durch die Sensibilisierung für Einschränkungen, aber auch für die Freuden im Alter. Lebensfreude und -qualität werden auf beiden Seiten erhöht.

Dies miterleben und begleiten zu dürfen ist mir eine besondere Freude.
Ich tue es aus der tiefen Überzeugung heraus, dass wir mit diesen generationsverbindenden Stunden nicht nur das Leben der Mitwirkenden zutiefst bereichern, sondern dass wir – ganz im Sinne des Generationsbrückengründers Horst Crumbach – damit auch einen wichtigen Beitrag zur größten gesellschaftlichen Herausforderung, dem demographischen Wandel leisten.

Aachen, im März 2016.
Christine Erzfeld, Pfarrerin mit besonderem Auftrag im Kirchenkreis Aachen.



Autor: mentjes -- 25.03.2016; 18:19:14 Uhr

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